“Freedom is coming!” Internationales Chorprojekt

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Im Februar wurden die acht Kirchenkreise am Niederrhein mit ihren internationalen Partnern eingeladen, das Lied „freedom is coming“ zu singen. In Pandemiezeiten heißt das, dass jede und jeder alleine zuhause singt. Und dann?

Die verschiedenen Stimmen wurden von der Musikpädagogin vorher eingesungen. Interessierte haben sich das entsprechende Übungsvideo angesehen, mitgesungen und sich selber beim Mitsingen oder -spielen (das Übungsvideo dabei
über Kopfhörer hörend) aufgenommen. Diese vielen Einzelaufnahmen wurden im Tonstudio zusammengesetzt und herausgekommen ist ein berührendes Chorvideo. Es singen und musizieren Menschen aus Indonesien und Marokko, aus den Vereinigten Staaten, Deutschland und verschiedenen afrikanischen Ländern. Ja, alle acht Kirchenkreise sind dabei. Sie singen auf Englisch, Französisch, Indonesisch, Deutsch und deutscher Gebärdensprache. Kurz vor Ostern wurde es fertig.

Sie wollen es mal hören? Sie finden es im Internet unter https://youtu.be/JFMwsH437cs

Das Lied „freedom is coming“ ist ein traditionelles Lied, ein Spiritual. Die genaue Herkunft ist unbekannt. Es gibt Überlieferungen, in denen das Lied in einem Zusammenhang mit der Befreiung von Rassismus und Sklaverei (USA) oder Apartheid (Südafrika) steht.

Warum dieses Lied zu Ostern? Wir feiern die Auferstehung Christi von den Toten. Sie lässt uns eine ewige Freude, ein umfassendes Heil, unbeschreibliches Glück erwarten. Es geht eine große Kraft von dieser Osterbotschaft aus. Weil Gott Jesus Christus von den Toten auferweckt hat, stimmt die christliche Gemeinde auf der ganzen Welt in den Osterjubel ein. Denn das heißt Freiheit (freedom, 1. Strophe), Frieden (damai, 2. Strophe), Freude (joie, 3. Strophe), Gerechtigkeit (4. Strophe) für alle Welt. Der Himmel (heaven, 5. Strophe) ist nah. Das Lied strahlt eine große Zuversicht aus, die uns anstecken und tragen will.

Mein besonderer Dank an dieser Stelle geht an die gehörlosen Mitwirkenden, die besonders geübt haben, um im Tempo der Hörenden „mitzusingen“. Und an Mika Purba aus Geldern für die indonesischen Übersetzungen.

Frauke Laaser, Pfarrerin im GMÖ / RIO Niederrhein

 

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