"Mit seinen Fittichen wird er dich decken, und du wirst Zuflucht  finden unter seinen Flügeln."

Jens-Peter Bentzin

Gottesdienste in Lammersdorf und Roetgen

Wir feiern unsere Präsenzgottesdienste jeweils sonntags um 10:00 Uhr in der Ev. Kirche Roetgen und samstags um 18:30 Uhr im Ev. Gemeindehaus Lammersdorf. In der Stadtkirche Monschau finden weiterhin keine Präsenzgottesdienste statt.

Für unsere gefeierten Gottesdienste gilt weiterhin:

  • Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung
  • Begrenzung der Teilnehmerzahl
  • Der Mund-Nasenschutz ist aus Rücksicht auf Andere zu tragen. Beim Ein- und Ausgang und auf den Sitzplätzen ist das Tragen ist dies Pflicht.
  • kein Gemeindegesang
  • zugewiesene Sitzplätze
  • Menschen mit spezifischen Krankheitssymptomen dürfen nicht am Gottesdienst teilnehmen

Wenn Sie an den Gottesdiensten teilnehmen möchten, so melden Sie sich bitte vorher bis jeweils Freitag, um 11:00 Uhr, telefonisch (02473/8336) oder per Mail (monschauer-land@ekir.de) unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Adresse und Ihrer Telefonnummer über unser Gemeindebüro an.

Die Kontaktdaten müssen festgehalten werden, um potentielle Infektionsketten nachvollziehen zu können. Sie erhalten dann eine Bestätigung und eine Sitzplatznummer. Nach vier Wochen wird die so erstellte und verschlossen aufbewahrte Liste vernichtet.

Da somit aber leider weiterhin viele Menschen von der Teilnahme an unseren Gottesdiensten ausgeschlossen bleiben werden, wollen wir an Online-Angeboten festhalten. Dazu zählt ausdrücklich die Einladung zum Online-Gottesdienst aus Hellenthal jeweils sonntags um 09:30 Uhr auf dem YouTube-Kanal der Eivelkirche (https://www.youtube.com/channel/UCliqT3iiGebT_JF25TIi9rg/featured).

Das Online-Abendlob aus der Stadtkirche Monschau wird mittwochs um 18:45 Uhr auf unserem YouTube-Kanal ausgestrahlt. Die Morgengedanken werden in lockerer Frequenz fortgeführt.

Corona-Pandemie: Was die Partnerkirche in Indonesien macht

„Das Familienleben ist sehr viel intensiver geworden“

Dieses Interview erschien zunächst auf den Seiten der EKiR (www.ekir.de). 

Indonesien ist eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt und will mit strengen Regeln die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Das beschränkt auch das Gemeindeleben. Debora Purada Sinaga, Leiterin der Diakonie der Kirche Huria Kristen Batak Protestan, spricht darüber, wie dabei neue Gottesdienstformen entstehen.

Frau Sinaga, wo erreichen wir Sie gerade für dieses Gespräch?

Debora Purada Sinaga: Ich lebe und arbeite in der Zentrale der HKBP (Huria Kristen Batak Protestan) in Tarutung im Bezirk Tapanuli Utara auf Sumatra in Indonesien. Die Region Nord-Tapanuli hatte 2018 299.881 Einwohner. Die Zentrale der HKBP liegt in etwa zwei Kilometer außerhalb des Stadtzentrums von Tarutung.

Durch das Coronavirus hat sich das Leben in vielen Gemeinden geändert. Auch bei Ihnen?

Sinaga: Durch das Coronavirus hat sich das Gemeindeleben stark verändert. Weil es viele Einschränkungen gibt, findet vieles im häuslichen Rahmen statt. Das hat auch Folgen für die Art wie wir Beten und Gottesdienste feiern.

Können Sie denn aktuell noch Gottesdienste feiern?

Sinaga: Am 29. März hat die HKBP auf Geheiß des Ephorus (Leitender Bischof) Familien empfohlen, Hausgottesdienste zu feiern. Auch an Karfreitag, Ostern und zu Himmelfahrt wurden Gottesdienste zuhause gefeiert. Die Liturgie und die aktuellen Predigten dazu hat unsere Zentrale per E-Mail an alle 31 Kirchendistrikte in ganz Indonesien geschickt. Der Versand erfolgte meist schon mittwochs, damit die Pfarrer vor Ort genug Zeit hatten, um die Liturgie den Gemeindemitgliedern über E-Mail, WhatsApp, Instagram andere Messenger-Dienste oder ausgedruckt weiterzuleiten. Weil es keine Gottesdienste in Kirchen gibt, gestaltet sich auch die Kollekte anders. Es gibt eine Online-Kollekte.

Die Gemeinden vor Ort sind dabei sehr kreativ geworden. Pfarrer bieten Online-Gottesdienste im Live-Stream an, aber auch innerhalb der Familien wird der Gottesdienst gestaltet. Talentierte Musiker singen und musizieren dann frei entlang der Liturgie.

In den Familien sind es meist Mutter und Vater, die die bereitgestellten Predigten verlesen. Die Kinder führen dann durch die Liturgie und die Familie entscheidet, welches Mitglied Gebete vorträgt. Dadurch ist das Familienleben in diesem Bereich sehr viel intensiver geworden.

Wie halten Sie Kontakt zu Ihren Gemeindemitgliedern?

Sinaga: Wir halten hauptsächlich Kontakt über Videokonferenzen, Telefon, Messenger-Dienste, Sykpe, Zoom oder Facebook.

Bietet Ihre Kirche auch spezielle Hilfsangebote an?

Sinaga: Ja, es gibt vor allem Hilfe für diejenigen, die drohen zu sozialen Randgruppen zu werden: Taxifahrer, Bus- und Bahnfahrer, Einzelhändler, Arbeiter in der Palmöl-Industrie, Arbeiter in der Kautschuk-Industrie, sowie Hotel- und Restaurant-Angestellte. Sie haben Kunden und Einkommen verloren. Ihnen stellt die Kirche Pakete bereit mit fünf Kilogramm Reis, einem Kilogramm Zucker, einem Kilogram Öl, Seife und Tee. Die Diakonie-Abteilung unserer Kirche hat so schon 3000 Pakete an 300 Familien verteilt.

Zudem stellt unsere Kirche auch Masken und Desinfektionsmittel bereit und unsere Diakonieabteilung gibt Kurse dazu, wie man Masken selbst nähen oder einfache Desinfektionsmittel herstellen kann. Das Angebot ist dabei frei für alle – egal ob Kirchen, Moscheen oder Haushalte, die gar nicht religiös sind.

Dazu bieten wir ein breites Angebot für Kinder, Jugendliche und Studenten an, weil vom Kindergarten bis zu den Universitäten die meisten Einrichtungen zu haben. Kindern vermitteln wir über Kunstwettbewerbe worum es bei der Covid19-Pandemie geht und warum es wichtig ist, zuhause zu bleiben. Grundschüler erhalten Lesematerial oder können selbst Gedichte zum Thema texten, ältere Schüler verarbeiten das Gelernte sogar in Video-Blogs. Studenten bieten wir an, eigene Songs zu produzieren. Das Thema der Aktionen ist: Lieber Vorsorgen als später Heilen zu müssen.

Haben Sie das Gefühl, dass Seelsorgerinnen und Seelsorger nun mehr zu tun haben als sonst?

Sinaga: Auf der einen Seite ja, aber auf der anderen Seite auch nicht. Denn offizielle Zeremonien wie Trauungen, Geburtsfeste, Taufen, Konfirmationen und Trauerfeiern fallen aus.

Seelsorge findet dagegen online statt – über Videotelefonie oder Textnachrichten. Gebete erfolgen von zuhause aus ohne direkten Kontakt zu den Personen, die sie erreichen sollen.

Sie arbeiten viel mit deutschen Partnern zusammen. Wie unterscheidet sich das Gemeindeleben in beiden Ländern generell?

Sinaga: Das unterscheidet auch hier regional stark. In einigen Regionen leben Familien eng beieinander und man kann sich fußläufig erreichen, in anderen Regionen erreicht man Gemeindemitglieder nur mit dem Motorrad oder Auto. Einige Gemeindemitglieder erreicht man dann nur mit einer mehrstündigen Fahrt oder halbtägigen Märschen, weil die Regionen mit anderen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen sind.

In Deutschland sind die Kirchen unter anderem mit ihren Online-Gottesdiensten in den Medien positiv präsent. Wie wird Kirche derzeit bei Ihnen medial wahrgenommen?

Sinaga: Das positive Echo nehme ich auch hier wahr. Um zu vermitteln, was wir aktuell überhaupt machen, veröffentlichen wir viel online. Das reicht von Kochtipps zur gesunden Ernährung für Familien bis hin zu Musikempfehlungen. Andere wiederum teilen mit der Gemeinde die morgendliche Jogging-Runde im Livestream. Das wird sehr positiv aufgenommen.

Auf der anderen Seite profitieren wir aber auch von den Medien. So können unsere medizinischen Teams sich besser darauf vorbereiten, wie wir Menschen behandeln, die positiv auf Corona getestet wurden. Wir wissen, wie viele Menschen infiziert, wie viele gestorben sind und welche Regionen betroffen sind. Dazu können wir uns orientieren, wie wir uns am besten vor einer Ausbreitung schützen.

Auch Organisationen in Indonesien profitieren von einem jüngst eingerichteten Hilfsfonds. Die Vereinte Evangelische Mission (VEM) in Wuppertal hat einen Hilfsfonds von einer Million Euro eingerichtet. Die rheinische und die westfälische Kirche geben je 250 000 Euro dazu.

Auch Sie können sich an dem Hilfsfonds der Vereinten Evangelischen Mission mit einer Spende beteiligen. Das sind die Daten: Spendenkonto der Vereinten Evangelischen Mission
KD-Bank, IBAN: DE45 3506 0190 0009 0909 08, BIC: GENO DE DI DKD; aktuelle Informationen über die Hilfsmaßnahmen: www.vemission.org/united-against-corona

Zur Person
Debora Purada Sinaga, geboren am 5. April 1965 in Jakarta, ist Leiterin der Diakonie-Abteilung der HKBP (Huria Kristen Batak Protestan). Sinaga hat Theologie und hebräische Sprache studiert. Die HKBP ist eine 1861 gegründete lutherische Kirche mit rund 4,5 Millionen Mitgliedern in Indonesien. Sie ist unter anderem Mitglied im Lutherischen Weltbund.

 

Gedenkstätte in Roetgen instand gesetzt

Nach etlichen Jahren des Dornröschenschlafes konnte in den letzten zwei Jahren die Roetgener Gedenkstätte „Alter Evangelischer Friedhof“ in der Faulenbruchstraße wieder in einen würdevollen Zustand versetzt werden.

Dies ist insbesondere dem Engagement des Presbyters Georg Schuppener zu verdanken, der mit viel Eigeninitiative, aber auch mit der Suche nach Sponsoren dafür gesorgt hat, dass dieser wichtige Ort evangelischen Lebens in Roetgen nicht in Vergessenheit geriet.

An der Stelle befand sich der erste evangelische Friedhof in Roetgen, der seit 1755 genutzt wurde. Im Jahre 1746 richteten die Roetgener Reformierten an den Kurfürsten von der Pfalz Karl IV. Theodor das Gesuch auf Gewährung eines Beerdigungsrechtes, entweder auf dem katholischen Friedhof oder einem eigenen. Neun Jahre später wurde den reformierten Einwohnern des Dorfes Roetgen dann ein besonderer Platz im Faulenbruch als Kirchhof zugewiesen.

Die Arbeiten fanden nun mit der Aufstellung eines Schildes, welches über die Geschichte dieses Platzes Auskunft gibt, ein würdiges Ende.

Konzertandacht zu Pandemiezeiten

BuNo, die wir ja schon mit den fast legendären Aufritten mit „Swinging Christmas“ aus den vergangenen Jahren kennen, haben in der Stadtkirche im April eine besondere „Konzertandacht in Pandemiezeiten“ in fünf Teilen aufgezeichnet, zu der wir Euch an den kommenden fünf Freitagen jeweils um 19:30 Uhr auf unserem YouTube-Kanal (https://youtu.be/cN8y1pVOqIU) einladen.

Vielen Dank an Norbert und Burkhard für die schöne Idee und die tolle Umsetzung!

Neues Presbyterium hat Arbeit aufgenommen

Das neu gewählte Presbyterium hat sich am 30. April 2020 zu seiner konstituierenden Sitzung getroffen. In dieser Sitzung wurden turnusgemäß folgende Ämter durch Wahl neu besetzt:

Vorsitzender: Pfr. Jens-Peter Bentzin (Monschau)

Stellvertretender Vorsitzender: Burkhard Herpers (Rollesbroich)

Finanzkirchmeister: Derk Buchsteiner (Roetgen)

Diakoniekirchmeister: Eddy Van de Leur (Roetgen)

Das Presbyterium dankte Herrn Pfr. Volker Böhm und Herrn Georg Schuppener, die sich als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender in den zurückliegenden zwei bzw. vier Jahren mit großem Einsatz im Presbyterium für unsere Kirchengemeinde engagiert haben.

Gottesdienste
Okt
21
Mi
2020
18:45 Abendlob (online) @ Stadtkirche
Abendlob (online) @ Stadtkirche
Okt 21 um 18:45 – 19:15
Abendlob (online) @ Stadtkirche
Das Abendlob kann auf unserem YouTube-Kanal mitgefeiert werden: https://www.youtube.com/channel/UCbe12FObwPOVKDNLfwIlUYQ   Und selbstverständlich ebenso live oder später als Aufzeichnung auf unserer Homepage: https://monschauer-land.de  
Okt
24
Sa
2020
18:30 *Präsenzgottesdienst* @ Ev. Gemeindehaus Lammersdorf
*Präsenzgottesdienst* @ Ev. Gemeindehaus Lammersdorf
Okt 24 um 18:30 – 19:30
*Präsenzgottesdienst* @ Ev. Gemeindehaus Lammersdorf
Aufgrund der Coronaviruspandemie kann dieser Gottesdienst nur unter besonderen Schutzmaßnahmen und dadurch deutlich eingeschränkt stattfinden. Unser Presbyterium hat ein Hygiene-Schutzkonzept erstellt, das durch den Krisenstab der Städteregion Aachen akzeptiert wurde. Hierdurch ergeben sich folgende Rahmenbedingungen[...]
Okt
25
So
2020
10:00 *Präsenzgottesdienst* @ Ev. Kirche Roetgen
*Präsenzgottesdienst* @ Ev. Kirche Roetgen
Okt 25 um 10:00 – 10:30
*Präsenzgottesdienst* @ Ev. Kirche Roetgen
Aufgrund der Coronaviruspandemie kann diese Andacht nur unter besonderen Schutzmaßnahmen und dadurch deutlich eingeschränkt stattfinden. Unser Presbyterium hat ein Hygiene-Schutzkonzept erstellt, das durch den Krisenstab der Städteregion Aachen akzeptiert wurde. Hierdurch ergeben sich folgende Rahmenbedingungen[...]
Gedanken zum Tag
Weitere Veranstaltungen

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